Glücks-Königreich – Die Märchenstrasse in Japan

Ein deutsches Dorf mit Rotkäppchen, Dornröschen und den Bremer Stadtmusikanten in Japan? Ja, das gab es wirklich. Am 1. Juli 1989 wurde auf der Insel Hokkaido ein Freizeitpark eingeweiht, der den Namen „Glücks-Königreich“ hatte und in der Nähe des Städtchens Obihiro lag. Bei Sauerkraut, deutschem Bier, Wein, deutschen Brot und an anderen deutschen Leckereien saßen zur Eröffnung hunderte Japaner im Lusthaus der Prinzen Maximilian aus Kassel neben Ehrengästen wie die Bürgermeister einiger Städte an der Märchenstraße.

Wer kam eigentlich auf diese Idee? Ein betuchter japanischer Immobilienhändler war in den 70iger und 80iger Jahren auf seiner ersten Deutschlandreise so begeistert von den guterhaltenen Museen, Fachwerkhäusern und Denkmälern der Städte an der Märchenstraße, dass er auf die Idee kam dieses Stück Deutschland als perfekte Kopie nach Japan zu holen. Gesagt, getan. Er gewann auf zahlreichen Geschäftsreisen die Bürgermeister und Leiter der Fremdenverkehrsvereine für sich und das Kopieren konnte beginnen.

Umgerechnet 30 Mark musste die Besucher zahlen, um sich ein Stück Deutschland in Mitten Japans anschauen zu können. Deutsche Bäcker, Metzger, Schmiede, Kellner, Hoteliers, Köche und viele weitere deutsche Mitarbeiter ließen den Eindruck erwecken als sei man wirklich in Deutschland.

Verrückt? Es geht noch verrückter! Um wirklich authentisch zu sein wurden sogar deutsche Fachwerkhäuser hier ab- und in Japan wiederaufgebaut. Auch war es möglich sich ein Auto zu mieten. Hierfür standen Mercedes, BMW und ein Trabant zu Verfügung.

Was hat Steinzeit damit zu tun?

Wir von der Steinzeit Natursteine GmbH lieferten Pflastersteine für ca. 35.000 m² Fläche inklusive erfahrener Mitarbeiter, die die Kunst des Pflasterns im Schlaf beherrschen. Wochenlang verlegten wir das Pflaster nach deutscher Handwerkskunst.

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